Peelings - Unterstützung für die Regeneration strapazierter Winterhaut
Zu jeder Gesichtsbehandlung gehört auch ein Peeling, welches abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Erneuerung der Haut ankurbelt. Ungefähr einmal in der Woche sollte man seine Haut mit einem kompletten Pflegeprogramm verwöhnen, damit sie auch im Winter zart bleibt. Denn trockene Heizungsluft und frostige Kälte strapazieren die Haut bis aufs Äußerste.
Was bringt ein Peeling?
Herkömmliche Peelingmittel, welche man in der Drogerie oder Apotheke kaufen kann, haben drei verschiedene Wirkungen. Ihre erste Aufgabe ist es, die abgestorbenen Hautzellen aus der oberen Hautschicht abzulösen. Zudem fördern Peelings die Durchblutung. Peelings, welche Zucker- oder Salzkristalle enthalten, ritzen die Haut an, sodass die Reparatur der Haut beschleunigt wird und neue Hautzellen produziert werden. Das Ergebnis ist eine glatte, weiche Haut, welche nach der Behandlung andere Wirkstoffe leichter aufnehmen kann. Zusätzlich wird die Haut durch die Anwendung eines Peelingmittels elastischer und die Poren werden verfeinert. Dass oberflächliche Peelings starken Hautunreinheiten und Falten entgegenwirken, stimmt leider nicht. Möchte man etwas gegen diese tun, so sollte man sich lieber an einen Dermatologen wenden. Radikales und häufiges Peelen ist jedenfalls keine Lösung, denn es kann sich sogar negativ auf das Hautbild auswirken. Schließlich dient die obere Hautschicht als Schutzschild gegen Umwelteinflüsse. Wird zu oft gepeelt, so bringt man die Haut aus dem Gleichgewicht und es werden immer mehr Hautschüppchen gebildet. Des Weiteren ist die Haut im Gesicht und am Dekolleté so empfindlich, dass es durch aggressive Mittel schnell zu Hautirritationen kommen kann. Dies passiert vor allem dann, wenn man Mittel mit vielen chemischen Stoffen verwendet.
Peeling selber machen
Haben Sie am Nikolaustag Ihre neuen Stiefel von Otto vor die Tür gestellt und nicht das gewünschte Kosmetikprodukt darin vorgefunden? Oder reagieren Sie allergisch auf chemische Peelingmittel? Mischen Sie sich einfach selber ein wirksames Mittel zusammen! Denn selbstgemachte Peelings aus natürlichen Stoffen sind nicht nur wesentlich sanfter zu ihrer Haut, sondern sie sind zudem auch weitaus günstiger. Am schnellsten geht die Zubereitung eines Mandelpeelings. Mischen Sie einfach zwei bis vier Esslöffel Naturjoghurt mit ebenfalls zwei bis vier Löffeln geriebener Mandeln zusammen und fügen Sie zuletzt einen Teelöffel Honig hinzu. Jene Zutaten müssen zu einem Brei zusammengemischt werden, bevor sie dann großzügig auf Gesicht und Dekolleté aufgetragen werden können. Der Brei muss nun einige Minuten lang sanft mit den Fingern einmassiert werden, dann spült man ihn einfach mit warmem Wasser wieder ab. Durch die im Joghurt enthaltene Milchsäure wird die Haut tiefengereinigt und abgestorbene Hautschüppchen werden abgelöst. Die Mandeln gewährleisten dabei die mechanische Wirkung, wobei das Mandelöl gleichzeitig die Haut nährt. Der Honig dient dazu, die Haut zu beruhigen und die Bildung von neuen Hautzellen zu unterstützen.