Nagelpflege
Die Hände werden nicht selten auch als die Visitenkarte des Menschen bezeichnet, da sie neben dem Gesicht das Häufigste sind, was man unbekannten Personen entgegen streckt oder womit man bei anderen einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann. Ein fester Händedruck mit weicher Haut spricht für Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein, während rauhe Hände und brüchige Nägel eher ein schlechtes Bild abgeben. Mit ein paar Tipps aber kann man seine Hände und Nägel im Nu pflegen und auch gepflegt halten.
Nägel kürzen und lackieren
Bei der Nagellänge scheiden sich die Geister. Manche Frauen schätzen besonders lange Nägel mit einem variationsreichen Nageldesign, andere lieben kurze Nägel, die ebenso gepflegt wirken wie perfekte French Nails. Wenn es um Naildesign geht, kann man sich entweder kreativ austoben oder aber man hält die Nägel mit einem seidigen oder klaren Nagellack dezent, aber dennoch ebenso stilvoll. Beim Kürzen der Nägel sollten sich jedoch beide Typen auf die Sandblattfeile einigen. Mit der Schere sollten man nur bei eingerissenen Nägeln ran, ansonsten ist Feilen immer besser als Schneiden. Hierzu eignen sich sogenannte Sandblattfeilen am besten, um brüchige Nägel zu schonen und dennoch eine schöne Nagelform zu erlangen. Wer kräftige und robuste Nägel hat, darf auch eine Diamantfeile zur Hand nehmen, sollte allerdings immer nur in eine Richtung feilen, nämlich vom Rand zur Nagelmitte hin.
Nagelhaut pflegen
Wobei man beim Feilen der Nägel besonders aufpassen muss, da sie sehr empfindlich ist, ist die Nagelhaut. Diese Haut schützt die Nagelwurzel und ist derart dünn, so dass sie im Winter nicht selten einreißt, was danach sehr schmerzempfindlich ist. Besser sollte man vor der Maniküre die Nagelhaut mit Rosenholzstäbchen vorsichtig zurückschieben oder die Nagelhaut zuvor mit einem Nagelhautentferner oder einer Emulsion auflösen. Für gepflegte Hände und gestärkte Nägel sind außerdem ein regelmäßiges Nagelbad von Vorteil. Vor allem im Winter sollte man sich darum bemühen, seinen Händen und den Nägeln ausreichend Feuchtigkeit zuzuführen, da sie neben dem Gesicht oft das Einzige sind, was der kalten und trockenen Luft ausgesetzt ist. Hierfür kann man die Nägel für drei bis fünf Minuten in eine seifenfreie Lauge eintauchen und einweichen lassen. Ein gutes und altbewährtes Hausmittel ist auch ein Nagelbad aus Olivenöl. Es kräftigt die Struktur der Nägel, glättet Unebenheiten aus und macht die Haut an den Händen geschmeidig und vital. Dem Olivenöl kann man bei Bedarf auch Zitronenschalenöl helfen, das eventuelle Hornhaut aufweicht und schmerzlos entfernt. Und nicht zuletzt sollte man die Durchblutung seiner Hände stets anregen, indem man ihnen Wärme oder eine kleine Handmassage zuführt. Durch ein Bad in warmem Wasser und gefütterte Handschuhe im Winter sind die Hände gut durchblutet, die Nägel wachsen langsamer und sind zudem resistenter gegen Pilzerkrankungen und Entzündungen im Nagelbett.